G-20 Demostration
Hamburg

G-20 Demostration

Ich war am Freitag unterwegs, um mir selbst ein Bild von der Situation zu machen. In der Neuen Großen Bergstraße gab es vom Bahnhof Altona bis weit hinter IKEA kaum noch eine heile Schaufensterscheibe. Eingeschlagene Scheiben gab es auch in Mengen in der Osterstraße. Handy-Videos, die mir Freunde geschickt hatten, zeigen Straßenzüge voller brennender Autos. Der Hochbahn trieb viele Menschen aus dem Bahnhof Landungsbrücken raus, obwohl draußen gerade die Wasserwerfer im vollen Einsatz waren, weil sie den Bahnhof schließen wollte. Sie konnten weder sagen, wie man da weg kommt, wo die nächste Buslinie ist, die noch fährt und die Freundlichkeit ließ auch zu wünschen übrig. Von einer Verantwortung gegenüber ihren Kunden, die versucht hatten in den Bahnhof Schutz zu suchen, war nichts zu spüren.
Da waren Kinder, Rentner und ganze Familien mit dabei.
Die Polizei hatte ich noch nie so überfordert und zum Teil auch extrem aggressiv erlebt.

Hamburg wird es schaffen bzw. schaffen müssen - aber zu welchem Preis? Die meisten Anwohner, deren Fahrzeuge angezündet wurden oder deren Scheiben eingeworfen wurden, werden auf ihren Schaden wahrscheinlich sitzen bleiben. Dabei geht es insgesamt um mehrere Millionen Euro.

Jeder, der mit verantwortlich dafür war, dass der G20-Gipfel mitten in die Großstadt Hamburg kam und im nachhinein behauptet, dass man es nicht hätte vorhersehen können, der lügt oder er ist einfach nur dumm. Solche Politiker sollte man auf keinen Fall wiederwählen. Ich möchte weder von Lügnern, noch von Dummköpfen regiert werden...

Hamburg befindet sich gerade in einem kriegsähnlichen Zustand und es wird wahrscheinlich auch noch das ganze Wochenende so weiter gehen. Ich hoffe das möglichst viele Straftäter vom sogenannten schwarzen Block ermittelt werden können und zur Rechenschaft gezogen werden. Demostration ist das eine, aber Auto und Häuser anzünden, sowie Bürger und Beamte in Lebensgefahr zu bringen, das ist krimineller Terror und gehört dementsprechend bestraft. Geht in den Wald Holz hacken oder euch anders abreagieren, aber Hamburg will euch nicht. Der Polizei-Pressesprecher Timo Zill bittet im Fernsehen die Anwohner in der Schanze allen ernstes um Verständnis, dass die Polizei so lange mit dem Eingreifen gewartet hat. Die Gefährdung der Polizisten sei einfach so groß gewesen, dass für den  Einsatz erst die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden mussten. Das ist doch eine Farce. Was ist mit der Gefährdung der Anwohner? Wer Polizist wird, weiß das er sich für einen gefährlichen Beruf entschieden hat und er wir auch auf solche Aufgaben vorbereitet. Die Anwohner werden nicht darauf vorbereitet und fühlen sich im Stich gelassen. Viele von ihnen saßen mit einer panischer Angst Zuhause. Unser Bürgermeister Olaf Scholz stellt sich vor die Kamera und erzählt wie wichtig doch der G20-Gipfel ist und bittet Randalierer doch aufzuhören. Ein Bürgermeister hat in meinen Augen u.a. auch dafür zu sorgen das die Bürger seiner Stadt sicher sind. Er hätte verhindern müssen, dass der G-20-Gipfel mitten in der Großstadt abgehalten wird. Er hat die Stadt ausgeliefert.

Diese Internetseite hier ist aus Liebe zu Hamburg entstanden. Wenn man sieht, wie diese schöne Stadt ausgeliefert wird, so blutet einem das Herz. Die Polizei bekommt nur mit Mühe die Mai-Kravalle in den Griff. Da wird nicht der schwarze Block aus ganz Europa erwartet. Und dann behauptet Olaf Scholz im Vorfeld mit einer Arroganz, das es kein Problem werden wird und das Hamburg so etwas schafft. Er hat einfach versagt! Vielleicht sollte er mal damit anfangen über einen Rücktritt nachzudenken...

Im Fernseher sieht man zwar auch ein paar schlimme Bilder, aber nicht in den Ausmaßen, wie es tatsächlich ist. Geht ins Internet. Dort findet man hunderte Videos, die das wahre Ausmaß zeigen.

Hamburg ist schon fast so etwas wie eine rechtsfreie Zone geworden. Einige tausend kriminelle Gewalttäter begehen schwere Körperverletzungen, Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Plünderungen. Laut Medien gab es etwa 100 Festnahmen. Das ist nur ein ganz kleiner Bruchteil, gemessen an der Anzahl der Straftäter. Da man ihnen die Straftat ganz klar beweisen muss, hat der größte Teil von ihnen nicht viel zu befürchten.

Dieser Bericht hier bleibt so lange auf dieser Seite, bis entweder ein verantwortlicher Politiker eine angemessene Konsequenz daraus zieht oder die geschädigten Bürger ihren Schaden ersetzt bekommen haben.

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