Japanisches Kirschblütenfest - HH-Tipps.de

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Japanisches Kirschblütenfest
Binnen- & Aussenalster
     
Japanisches Kirschblütenfest Binnen- & Aussenalster

Schon weit seit über einem halben Jahrhundert gibt es nun schon das Japanische Kirschblütenfest in Hamburg. Es ist ein Dankeschön für die Gastfreundschaft von der Japanischen Gemeinde in Hamburg an die Hamburger. Der Höhepunkt ist das Feuerwerk um 22.30 Uhr an der Alster. In Hamburg gibt es sehr häufig mal ein Feuerwerk. Eigentlich zu fast jedem größeren Ereignis oder Fest. Dieses Feuerwerk vom Japanischen Kirschblütenfest gilt als das schönste. Darauf freuen sich die Hamburger schon immer lange im Voraus...

Hunderttausende Hamburger und Besucher aus dem Umland kommen zur Alster. Rund um die Binnen- und dir Aussenalster ist jede Fläche belegt. Man bringt Decken mit und auch der Grill ist oft mit dabei. Wir waren um 17 Uhr an der Alsterwiese am Schwarnenwiek. Obwohl das Feuerwerk erst 5 1/2 Stunden später zum Himmel geschossen wird, ist es jetzt schon recht voll hier. Man richtige Ströme vom Menschen, die sich auf den Weg zur Alster gemacht haben. Jede Wiese, jede Brücke, jedes Lokal und jeder Steg werden besetzt.
Hier an der Alsterwiese hatte gerade die Gruppe Tamadaiko ihre Trommeln aufgebaut. Da wir am späten Abend sie nicht dort erleben konnten, haben wir sie gebeten uns schon vorab eine Kostprobe zu geben. Toll, mit eine Mischung aus Rhythmus und Choreografie haben sie uns begeistert. Die großen Holztrommel haben einen ganz besonderen Klang. Recht tief und laut, aber sehr angenehm. So empfanden es auch die Zuschauer, die von den Trommelklängen angelockt wurden. Wir hätten sehr gerne noch länger zugehört, aber wir hatten noch eine Verabredung.

Diese hatten wir mit dem Verein Drachenboot für Hamburg. Sie luden uns ein das Feuerwerk auf dem Wasser zu sehen. Als wir bei ihnen ankamen, wurden gerade die Drachenboote geschmückt und fertig gemacht. Da zu solch einem Anlaß viele zusammen kommen, wurden zwei Drachenboote zu Wasser gelassen. Diese wurden auch bis auf den letzten Platz besetzt.

Obwohl es mittlerweile zwar schon 19:30 Uhr war, sind es noch 3 Stunden bis zum Feuerwerk gewesen. Trotzdem war der Kanal schon voll mit Stand-Up-Paddlern, Kanus  und Ruderbooten. Alle waren sie auf dem Weg zur Alster. Umso näher wir der Alster kamen, umso mehr Boote tauchten auf, Aus allen Richtungen kamen sie angepaddelt und angerudert. Ich hatte noch nie so viele Boote auf der Alster gesehen. Es waren auch etliche Drachenboote dabei. Unsere beiden Boote waren aber die schönsten. Zu einem Drachenboot gehört auch der typische Drachenkopf. Die anderen Boote hatten diese aber alle nicht montiert, aus Angst das dieser im Gedrängel beschädigt wird. Aber ohne Kopf ist es kein richtiges Drachenboot. Eigentlich ist es dann nur noch ein Paddelboot für viele...

Zum Feuerwerk war es nicht nur schon sehr dunkel geworden, sondern die Alster war flächendeckend mit hinderten von Booten belegt. Ich wußte gar nicht das es in Hamburg sooo viele Boote gibt. Es war alles was schwimmen kann auf der Alster angekommen.  Von Kanus, Ruderboote, Segelboote, Schlauchboote, Drachenboote, Stand-Up-Bretter, Alsterdampfer, Tretbooten bis hin zu Flößen war wirklich alles dabei. Alle trieben nun auf der Alster und warteten auf das Feuerwerk.

Pünktlich um 22:30 Uhr wurde die erste Rakete gezündet. Damit begann ein einzigartiges und grandioses Feuerwerk. Nach dem großen Finale war die Alster in einen lauten Applaus gehüllt. Dies Feuerwerk gilt nicht nur als das schönste, sonder man zeigte auch in diesem Jahr wieder, es ist das schönste Feuerwerk in Hamburg. Dafür vielen Dank an alle Japaner in Hamburg!

Die vielen Boote auf der Alster kamen alle über einen Zeitraum etwa 5 Stunden zusammen. Nun wollten aber alle gleichzeitig wieder zurück. Das was sich vor den Einfahrten zu den einzelnen Kanälen abspielte, erinnerte mich sehr stark an die Staus auf der Autobahn vor dem Elbtunnel. Eigentlich ist ein Drachenboot sehr schnell. Hier ging es aber nur im Schneckentempo voran. Man musste sehr stark aufpassen. Zum einen waren viele Schlauchboote und Stand-Up-Paddler unbeleuchtet und so mit in der Nacht nur schwer zu erkennen und zum anderen waren einige der Ruderer und Paddler doch nun ganz gut in Bierlaune gewesen. Dadurch kenterten einige auch, so das die Teams von der DLRG, Polizei und Feuerwehr recht viel zu tun hatten. Wir waren nach einiger Zeit heil und voller bewegender Eindrücke wieder an dem Anleger Kampnagel angekommen. Nun freuen wir uns schon auf das nächste Jahr und dem dazugehörigen Japanischem Kirschblütenfest.
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